VIA REGIA - Stadtführungen
Steinau an der Straße (D/ Hessen)
multimedialer Stadtrundgang vom Museum ausgehend mit eigenem Smartphone mittels QR-Tags
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Das Museum Steinau hat das Handeln und Reisen und die Bedeutung der VIA REGIA für die Entwicklung der Stadt Steinau zum Thema. Da war es naheliegend, die historischen Spuren der „Straße“, die vor den Türen des Museums noch überall in der Stadt sichtbar sind, in das QR-Tag-Informationssystem des Museums zu integrieren.

Besucher finden bei einem Stadtrundgang nun Erläuterungen zu Handelsplätzen, wie Rathaus und Marktplatz, zu Stätten der Verwaltung und Gerichtsbarkeit, wie Amtshof und Schloss sowie zu Orten des Reiseverkehrs, wie Gasthäuser und Wagenremisen. Durch den Gebrauch besuchereigener Geräte (Smartphones etc.) wird ein nahtloser Informationsübergang zwischen Museum und Stadt realisiert. Damit sind neue Führungskonzepte umsetzbar. Themen und Ausstellungsobjekte des Museums finden ihren Bezug zu den Sehenswürdigkeiten in der Stadt und sind auch außerhalb der Öffnungszeiten des Museums ständig verfügbar.
Die Informationen können mit dem eigenen Smartphone über QR-Tags abgerufen werden.
(Burkhard Kling)

Kontakt:
Museum Steinau – das Museum an der Straße
Brüder-Grimm-Straße 80
D-36396 Steinau an der Straße
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Website: www.museum-steinau.de
fon: 0049/ (0)6663/ 76 05
fax: 0049/ (0)6663/ 91 88 00


Fulda (D/ Hessen)
Besucht werden Orte in und um Fulda, die von Reisen, Handel und Verkehr auf der VIA REGIA erzählen können.
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Die Führungen zur VIA REGIA durch Fulda machen Geschichten und Geschichte anhand von Straßen- und Flurnamen sowie Zitaten berühmter Reisender lebendig und laden zum Mitmachen ein. Besucht werden Orte in und um Fulda, die von Reisen, Handel und Verkehr auf der VIA REGIA erzählen können. Es werden immer wieder Bezüge zu aktuellen Nutzungen und Entwicklungen aufgezeigt, die Reisen, Verkehr und Handel entlang der Straße thematisieren.

Rund um Johannesberg erinnert noch heute die mächtige Kaisereiche an den Rückzug Napoleons und auch die Herberge, die Probst Konrad von Mengersen in der Barockzeit für Pilger bauen ließ oder die barocke Kohlhäuser Brücke sind Denkmale der historischen VIA REGIA.
Im Stadtgebiet Fuldas illustrierten Zitate berühmter Reisender, alte Baupläne, Erläuterungen und Geschichten zu Handel und Handelswaren, zu früheren Stadttoren und Herbergen die Bedeutung der VIA REGIA. Man kann erfahren, dass die Gebrüder Grimm einst zu Gast im Kurfürsten waren, Goethe mehrmals in der Oswaldschen Posthalterei im Gasthaus zum Schwan (Löherstraße) ruhte und Napoleon im Leipziger Hof logierte. Einige der alten Gasthäuser sind noch als solche zu erkennen, etwa in Löherstraße, Karlstraße, in der Mittelstraße und Unterm Heilig Kreuz. Viele davon stehen als Kulturdenkmale unter besonderem Schutz, aber auch ganze Straßenzüge wie die Löherstraße oder die Johannesberger Allee incl. der Brücke und Figuren sind schutzwürdige Ensembles.

Kontakt:
Renate Christ
D-36041 Fulda
An der Schindhohle 11
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
fon: 0049/ (0)6617/ 25 03 07 54
fax: 0049/ (0)6617/ 25 03 07 55

Rasdorf (D/ Hessen)
An der alten Handelsstraße Frankfurt-Leipzig gelegen, werden Führungen zur Geschichte, Entwicklung und den Sehenswürdigkeiten angeboten.
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"Stiftskirche, Anger und Wehrfriedhof"

https://www.rasdorf.de/fuehrungen/

Erfurt (D/ Thüringen)
VIA REGIA - Stadtführung für Kinder ab 6 Jahre
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Weimar (D/ Thüringen)
"Wie der Brief zu Goethe kam…" Stadtführung zu Verkehr und Postwesen im Klassischen Weimar
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Die historische VIA REGIA führte noch zu Goethes Zeiten bekanntlich an Weimar vorbei von Erfurt über Buttelstedt nach Leipzig. Die Postadresse der Residenzstadt lautete damals „Weimar bei Buttelstedt“. In den letzten Jahren des 18. Jahrhunderts lief unter dem Namen „Jungfer Wenzel“ eine Botenfrau mehrmals in der Woche mit schweren Körben beladen zu der 12 km entfernten Poststation in Buttelstedt an der VIA REGIA, um den Postaustausch der Residenzstadt mit dem überregionalen Postverkehr zu gewährleisten. Sie besorgte auch Briefe und Manuskripte von Goethe in Weimar zu Schiller in Jena und umgekehrt und ermöglichte so den Gedankenaustausch der „Dichterfürsten“ auf schnelle und einfache Weise.

Diese Episode hat die Weimarer Stadtführerin Beate Hermann zu dem Angebot „Wie der Brief zu Goethe kam...“ angeregt. Ein Rundgang mit „Jungfer Wenzel“ durch den Stadtkern von Weimar führt die Besucher in einer Zeitreise in das Jahr 1797. In etwa einer Stunde erfährt man viel über das Postwesen der damaligen Zeit, über die Art der Briefe, die Formen der Zustellung oder die damals üblichen Schriftarten. Das Geschehen in der Vieh- und Ackerbürgerstadt macht der Rundgang auf unterhaltsame Weise lebendig.

Anschließend kann man einen kleinen Gaumenschmaus zu sich nehmen, der etwas mit dem damaligen Reisen und der Post zu tun hat und nur an den Tagen des Rundganges serviert wird. Die Speise ist regulär nicht auf der Speisekarte zu finden.

Kontakt:
Beate Hermann
fon: 0173 / 39 46 933
mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
web: www.weimar-zufuss.de

Bautzen (D/ Sachsen)
Angebot für Gruppen – von 8 bis max. 20 Personen, ganzjährig buchbar Dauer: 1,5 Stunden
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Nachdem Sie auf dem Weg zum Nicolaiturm bereits manch Interessantes über die Stadt Bautzen und ihre einstige Stellung an der VIA REGIA erfahren, dringen Sie im Nicolaiturm tief ein in die Geschichte der historisch bedeutsamen Straße.

Kontakt:
Museum Bautzen
Kornmarkt 1
D-02625 Bautzen
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Website: www.museum-bautzen.de
fon: 0049/ (0)3591/ 49 850
fax: 0049/ (0)3591/ 49 85 40

Görlitz (D/ Sachsen)
Handel und Handwerk an der VIA REGIA –
Vom Schmiedefeuer und Stapelrecht
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Handel und Handwerk an der VIA REGIA – Vom Schmiedefeuer und Stapelrecht
Der Lage auf dem alten Handelsweg VIA REGIA verdankt Görlitz seinen noch heute sichtbaren Reichtum und seine außergewöhnliche Pracht. Die historische VIA REGIA selbst reichte von Kiew bis nach Santiago de Compostela, war während der Jahrhunderte ihres Entstehens Transferweg für Waren und Güter, Menschen und Ideen und eine Zugstrecke für Armeen. Dank ihr entwickelte sich Görlitz im Laufe der Jahrhunderte zu einem einflussreichen Zentrum des Handels und der Wissenschaften, dessen Erbe man heute noch erleben kann. Görlitz zählte nie zu den großen stilbildenden und tonangebenden Metropolen. Das wichtigste einheimische Handelsgut waren die berühmten Görlitzer Tuche. Als Mittlerin beim Transfer von Waren und Ideen auf der VIA REGIA zu Bedeutung, Größe und Reichtum gekommen, ist die Geschichte der Europäischen Straße zugleich die beste Metapher, in der sich die Zukunftsvisionen der Stadt Görlitz verdichten und verbildlichen lassen. Die Führung führt zurück zu den Anfängen der Geschichte von Görlitz, bringt aber auch manche Begebenheit längst vergangener Zeiten nahe.

Die Führung dauert circa 90 Minuten.

Karten für die Führung sind in der Görlitz-Information am Obermarkt 32 bzw. im Touristbüro i-vent, Obermarkt 33/ Ecke Brüderstraße erhältlich.

Kontakt:
Interessenzusammenschluss
„Görlitzer Stadtgeschichten“
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Website: goerlitzer-stadtgeschichten.de
fon: 0049/ (0)3581/ 47 570
fax: 0049/ (0)3581/ 47 57 27
Für individuelle Rundgänge an Ihrem Wunschtermin bitte Kontakt aufnehmen.

Görlitz (D/ Sachsen)
Mit Via-Regina unterwegs auf der VIA REGIA und dem Jakobs-Pilgerweg
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Mit Via-Regina unterwegs auf der VIA REGIA und dem Jakobs-Pilgerweg Stadtführerin Frau Hübler als Pilgerin auf dem Jakobsweg und als Kaufmannsfrau auf der VIA REGIA. Gehen Sie mit Via-Regina gemeinsam ein kleines Stück durch Görlitz und entdecken Sie dabei die Faszination des Jakobsweges und der alten Handelsstraße VIA REGIA, dem “Internet des Mittelalters”. Während des Rundgangs erleben Sie auch kleine Überraschungen.

Die Führung dauert ca. 120 Minuten.

Kontakt:
Touristbüro i-vent
Tourismus, Veranstaltungen, Marketing
Obermarkt 33
D-02826 Görlitz
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Website: www.goerlitz-tourismus.de
fon: 0049/ (0)3581/ 42 13 62
fax: 0049/ (0)3581/ 42 13 65

Kraków/ Krakau (PL/ Małopolskie)
deutschsprachige Stadtführung auf dem „Königsweg“ durch das Jahrhunderte alte Zentrum Polens
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VIA REGIA, so nannte man im Mittelalter den Königsweg, der von der Florianskirche an der Barbakane über den Hauptmarkt, bis zum Wawelhügel führte. Alle wichtigen Veranstaltungen fanden hier ihren Anfang, von Besuchen und Heiraten der Könige, bis zu deren Beerdigungen. Der Königsweg gehört zu den wichtigsten Touristenrouten Krakaus.

Die Barbakane samt dem Florianstor waren ein wichtiger Teil der Stadtwehranlage. Die Stadtmauern gehen auf das 14. Jahrhundert zurück. Bis heute sind nur ihr nördlicher Teil mit seinen vier Türmen und das Florianstor erhalten geblieben. Die Barbakane, eine Rundbastei, entstand in den Jahren 1498-99, aufgrund der drohenden Gefahr durch die Türken. Die Mauern sind über drei Meter stark. Die gesamte Anlage war mit einem 24 Meter breiten Wassergraben umgeben. Ein weiter wichtiger Eckpunkt der VIA REGIA ist der Hauptmarkt, Rynek genannt. Hier spielte sich das gesamte Leben der mittelalterlichen Stadt ab. Hier wurde gehandelt, gebetet, hingerichtet.

Auf dem Rynek sind viele mittelalterliche Bauten wie die Marienkirche, die Tuchhallen, der Rathausturm sowie die Adalbertkirche aus der Zeit der Romanik erhalten. Sie alle zeugen von der Bedeutung der Stadt Krakau als Zentrum des Handels, der Religion und der Geschichte Polens.

Die Marienkirche ist die bedeutendste und größte Kirche der Stadt, die Pfarrkirche Krakaus. Ihre Urkunde geht auf das 13. Jahrhundert zurück und ist europaweit für den Hochaltar von Veit Stoß bekannt. Gegenüber der Marienkirche sieht man die Tuchhallen, die den Marktplatz auf voller Länge teilen. Dort wurden ursprünglich feine Tuche aus ganz Europa und asiatische Seide gehandelt. Heute befindet sich im ersten Stock eine Abteilung des Nationalmuseums mit der Gemäldesammlung der polnischen Maler. Im Erdgeschoss ist der größte Souvenirmarkt der Stadt.

Auf der anderen Seite der Tuchhallen ragt der Rathausturm empor. Seit dem 14 Jahrhundert übte das Rathaus wichtige Funktionen aus. Hier waren die Repräsentationsräume mit Gemälden polnischer Könige, der Speicher und im Kellergewölbe das Gefängnis und die Folterkammer untergebracht. Anfang des 19. Jahrhunderts begann man die vielen maroden Bauten in Krakau abzubauen und so blieb bis heute nur der Rathausturm übrig. Der Königsweg mündet südlich des Marktes in die Grodzkastraße und führt über die Senacka- und Kaninoczastraße zum Wawelberg.

Kontakt:
Stadtführerin und Dolmetscherin
Agnieszka Wac
PL - Kraków
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Website: krakaustadtfuehrung.de
fon: 0048/ (0)501/ 78 31 79

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