VIA REGIA Museen
Steinau an der Straße/ Hessen/ D
Brüder-Grimm-Straße 80
D-36396 Steinau an der Straße
arrow_right_alt
tgl. 12.00 - 17.00 Uhr
E-Mail:
Website: www.museum-steinau.de
fon: 0049/ (0)6663/ 76 05
fax: 0049/ (0)6663/ 91 88 00
Die Amtshofscheune im Hof des ehemaligen Anwesens der Familie Grimm beherbergt heute das Museum Steinau. Die Ausstellung zeichnet die Geschichte der Stadt nach, welche in besonderem Maße von der alten Handelsstraße zwischen Frankfurt und Leipzig - der VIA REGIA - geprägt wurde.

„Die Geschichte der VIA REGIA im Bautzener Land“
im Nicolaiturm
Bautzen/ Sachsen/ D
Nicolaiturm
D-02625 Bautzen
arrow_right_alt
ganzjährig buchbar,
Dauer: 1,5 Stunden,
Kontakt:
Museum Bautzen
Kornmarkt 1
D-02625 Bautzen
E-Mail:
Website: Museum Bautzen
fon: 0049/(0)3591/49 85 0
fax: 0049/(0)3591/49 85 40
Der Nicolaiturm (sorb. Mikławska wěža) ist ein Torturm und Teil der nördlichen Stadtbefestigung der Stadt Bautzen. Er liegt direkt am Nicolaifriedhof und der Ruine der Nicolaikirche und ist der einzige noch völlig in seiner ursprünglichen Gestalt erhaltene Stadtzugang. Der Bautzener Nicolaiturm und die Nicolaipforte sind über die Nicolaistufen direkt mit der Gerberstraße, der historischen VIA REGIA, verbunden.
Seit April 2011 wird in dem Bauwerk auf sechs Ebenen die Geschichte der VIA REGIA im Bautzener Land präsentiert:
VI. Ebene – Nicolaiturm und Nicolaipforte
V. Ebene – Der Status der Straße
IV. Ebene – Der Verlauf der Straße, die Infrastruktur der Straße
III: Ebene – Der Verlauf der Straße
II. Ebene – Die Nutzung der Straße
I. Ebene – Das Bild der Straße
Mit Themen wie „Das Bild und die Nutzung der Straße“ wird der Leser in allgemeiner Form eingeführt. Es wird knapp dargelegt, wie eine Straße entsteht und wie sich deren Wandel bis in die Gegenwart vollzieht. In der Beschreibung der Nutzung werden Transportzwecke und -mittel erwähnt, die Fragen des Straßenbaues nach sich ziehen.
Mit dem Thema „Krieg und Straße“ wird bewusst ein deutlicher Schritt weg von der üblichen Straßennutzung gemacht, um die komplexe Rolle von Straßen anzudeuten. Und schließlich wird ein Ausblick in die Zukunft gewährt, wenn jener Planungsraum anklingt, der mit dem Titel VIA REGIA den Verkehrskorridor III der Europäischen Union beschreibt.
Zwei weitere Kapitel gehen auf den Verlauf der VIA REGIA ein. Auf historischen Karten ist er mit westlicher und östlicher Begrenzung im Bautzener Land markiert, und partiell durch Luftbilder in der gegenwärtigen Situation sichtbar gemacht. Bei der Beschreibung des Verlaufs in der Stadt Bautzen werden auch Zeugnisse ihrer Infrastruktur dargestellt.
Ein wesentlicher Aspekt der VIA REGIA ist ihre herrschaftliche Stellung. Durch Verordnungen der Landesfürsten wurde ihr Status als „Königsstraße“, als „Hauptstraße“ über Jahrhunderte reguliert. Und in die Durchsetzung dieses Status waren auch die Städte eingebunden. Hierauf geht der Text in Beispielen ebenfalls ein.
Zum Abschluss wird der Turm selbst in Chronik und Baugeschichte beschrieben und seine Stellung zur VIA REGIA und zur Stadtbefestigung dargelegt.
Königsbrück/ Sachsen/ D
Am Schloßpark 19
D-01936 Königsbrück
arrow_right_alt
Förderverein VIA REGIA Architekturmodellbau Königsbrück e.V.
Am Schlosspark 19
D-01936 Königsbrück
E-Mail:
Website: www.viaregia-architekturmodelle.de
fon: 0049/ (0)35795/ 45 774
fax: 0049/ (0)35795/ 36 022
Der VIA REGIA- Architekturmodellbau Königsbrück lädt alle Freunde der VIA REGIA - Historie ein, die seit dem Jahr 2000 entstandenen detailgetreuen Architekturmodelle von Kirchen, Rathäusern, Türmen, historisch bedeutsamen Fachwerkhäusern, Basteien auf deutschem und polnischem Gebiet zu bewundern. In liebevoller Kleinarbeit sind kunstvolle Unikate entstanden, die zu besichtigen sind.

Volkskunde/ Historisches Museum
Gotha/ Thüringen/ D
arrow_right_alt
Stiftung Schloss Friedenstein Gotha
Schloss Friedenstein
D-99867 Gotha
Website: www.stiftungfriedenstein.de
fon 0049/ (0)3621/ 82 340
fax 0049/ (0)3621/ 82 34 57
Die erste urkundliche Erwähnung der Siedlung Gotha fällt in die Zeit der fränkischen Vorherrschaft. König Karl der Große machte "villa gothaha" 775 dem Kloster Hersfeld gegenüber abgabenpflichtig. Kurz nach 1180 erhielt die Ansiedlung Gotha durch den Landgrafen von Thüringen das Stadtrecht zugesprochen. Unter den Ludowingern wurde Gotha zu einer der Hauptmünzstätten von Thüringer Brakteaten. Die an der VIA REGIA liegende Stadt entwickelte sich schnell zu einem Zentrum der gewerblichen Produktion und besonders des Waidhandels.
Im Museum für Regionalgeschichte ist innerhalb der Dauerausstellung „Vom Mittelalter bis zum Zeitalter der Aufklärung (750-1800)“ der VIA REGIA in Gotha ein eigener Raum gewidmet.
